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Ablegen mit Hausbooten
Leaving a mooring
Was Sie vor dem Ablegen mit Hausbooten tun müssen
(Motor-Checks, Starten etc.), erfahren Sie bei der Einschulung.
Hier ist lediglich der Vorgang des Ablegens mit Hausbooten beschrieben,
und zwar bei unterschiedlichen Voraussetzungen. Der Techniker Ihrer
Abfahrtsbasis wird Ihnen die eine Methode ans Herz legen und über
die andere den Kopf schütteln in jeder Region hat eine
andere Variante ihre Vorteile.
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Bei steinigem und seichtem Ufer ist es ratsam, zuerst
das Heck des Hausbootes vom Ufer abzustoßen. Mit dem Retourgang
fährt man einige Meter ins tiefere Wasser, ehe man losfährt.
Achten Sie darauf, nicht zu stark einzulenken, nachdem Sie den Vorwärtsgang
eingelegt haben, da das Heck sonst zu stark ausschert und das Ufer/andere
Hausboote berühren könnte, oder fahren Sie besser gleich
weit genug vom Ufer weg. Diese Methode des Ablegens ist auch bei
stärkerem Rückenwind bzw. Strömung von hinten für
Hausboote empfehlenswert.
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Ist das Ufer tief bzw. weich und nicht voller Steine
oder Wurzeln, kann man einfach mit Hausbooten ablegen, indem man
den Bug vom Ufer wegdrückt und losfährt. Eine Methode,
wie sie in Holland recht gerne angewendet wird, da wegen der Grundbeschaffenheit
so gut wie keine Gefahr für Schraube und Ruder besteht. Bei
sehr starkem Gegenwind bzw. starker Strömung ist dies bisweilen
die einzige Möglichkeit, vom Ufer loszukommen, wenn sich das
Heck des Hausbootes nicht wegdrücken lässt.
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Drückt der Wind Ihr Hausboot so stark gegen
das Ufer, dass Sie weder Heck noch Bug wie oben beschrieben frei
bekommen, hilft folgender Trick: Schlagen Sie das Ruder ganz Richtung
Ufer ein. Die Heckleine ist gelöst, die Bugleine ist fest oder
wird gehalten. Geben Sie ganz sachte Gas, damit sich der Bug sozusagen
in das Ufer gräbt. Dadurch schert das Heck aus. Lassen Sie
es so weit drehen, bis es gut gegen den Wind steht. Dann muss die
Bugleine schnell losgemacht und der Matrose" an Bord
genommen werden, weil es mit dem Retourgang ins offene Wasser geht.
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Anlegen mit Hausbooten
Mooring
Sie können in den meisten Hausboot-Revieren
überall mit Hausbooten anlegen, wo es Ihnen gefällt. Gewisse
Einschränkungen gibt es beispielsweise in Holland (im Schilf
aus Naturschutzgründen verboten) und Irland (aus Sicherheitsgründen).
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Legen Sie möglichst immer gegen den Wind bzw.
gegen die Strömung an.
Mit dem Bug fährt man mit dem Hausboot in schrägem Winkel
zum Ufer. Ein Matrose" springt hinaus und befestigt die
vordere Leine (locker durchhängen lassen, sonst spannt sie
später zu stark).
Dann wird das Heck händisch herangezogen, die Heckleine festgemacht
und der Motor abgestellt.
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 Wenn
Sie über Nacht Ihr Hausboot festmachen, benutzen Sie etwas
entfernt liegende Poller oder schlagen Sie die Pflöcke in einigem
Abstand ein. Wenn nämlich die vordere und die hintere Leine
gegeneinander" ziehen, wird das Hausoot durch Wind oder
Wellen weniger geschaukelt. Eine Vorwärts-Rückwarts-Bewegung
kommt zustande, wenn die Leinen parallel sind. Sie haben somit den
gleichen Radius, in dem das Hausboot arbeiten" kann.
Für ein schnelles Wassertanken egal für eine ganze
Nacht an Bord des Hausbootes aber recht unangenehm.
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Wenn man beim Anlegen die vordere Leine zu kurz
bindet, steht das Hausboot mit dem Heck vom Ufer weg. Dies kann
ein gewünschter Effekt sein, um Schraube und Ruder in tieferem
Wasser zu haben, wenn man sehr flachen Grund hat oder an einem felsigen
Ufer anlegen muss.
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Wo
viel Verkehr mit Hausbooten herrscht, in den Norfolk Broads beispielsweise
oder auch an der Themse, wird die Bugleine so gelegt, wie das unsere
Grafik verdeutlicht. Man nennt dies Spring". Das Hausboot,
das sonst durch die Welle und den Sog des vorbeifahrenden Bootes hin-
und herbewegt (durchgebeutelt") wird, bleibt dadurch ruhig
am Ufer. |
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