Hausboote mieten bei Hausboot Böckl - Ihr Spezialist für Hausboot-Reisen in Europa!

Wien  •  München  •  Düsseldorf  •  Stuttgart

Mit Hausbooten richtig an- und ablegen

 zurück zur Übersicht  

 

Hausboote: Aktuelle Angebote, Last Minute
Hausboote: Fragen und Antworten rund ums Hausbootfahren
Wissenswertes rund um Hausboote
Ausstattung der Hausboote


Hausboote und Preise, Grundrisse

Unverbindliche Anfrage für Ihren Hausboot-Urlaub
Reiseberichte von Hausboot-Urlaubern
Ferienhäuser bei Hausboot Böckl mieten
Prospekt über Hausboote
Literatur über Hausboote, zahlreiche Wasserkarten
AGB
Kontakt zu Hausboot Böckl

 

Wie lege ich mit Hausbooten an?

 

 

Ablegen mit Hausbooten
Leaving a mooring

Was Sie vor dem Ablegen mit Hausbooten tun müssen (Motor-Checks, Starten etc.), erfahren Sie bei der Einschulung. Hier ist lediglich der Vorgang des Ablegens mit Hausbooten beschrieben, und zwar bei unterschiedlichen Voraussetzungen. Der Techniker Ihrer Abfahrtsbasis wird Ihnen die eine Methode ans Herz legen und über die andere den Kopf schütteln – in jeder Region hat eine andere Variante ihre Vorteile.

 

Mit Hausbooten ablegen

Bei steinigem und seichtem Ufer ist es ratsam, zuerst das Heck des Hausbootes vom Ufer abzustoßen. Mit dem Retourgang fährt man einige Meter ins tiefere Wasser, ehe man losfährt. Achten Sie darauf, nicht zu stark einzulenken, nachdem Sie den Vorwärtsgang eingelegt haben, da das Heck sonst zu stark ausschert und das Ufer/andere Hausboote berühren könnte, oder fahren Sie besser gleich weit genug vom Ufer weg. Diese Methode des Ablegens ist auch bei stärkerem Rückenwind bzw. Strömung von hinten für Hausboote empfehlenswert.

 

Ablegen mit Hausbooten

Ist das Ufer tief bzw. weich und nicht voller Steine oder Wurzeln, kann man einfach mit Hausbooten ablegen, indem man den Bug vom Ufer wegdrückt und losfährt. Eine Methode, wie sie in Holland recht gerne angewendet wird, da wegen der Grundbeschaffenheit so gut wie keine Gefahr für Schraube und Ruder besteht. Bei sehr starkem Gegenwind bzw. starker Strömung ist dies bisweilen die einzige Möglichkeit, vom Ufer loszukommen, wenn sich das Heck des Hausbootes nicht wegdrücken lässt.

 

Ablegen mit Hausbooten

Drückt der Wind Ihr Hausboot so stark gegen das Ufer, dass Sie weder Heck noch Bug wie oben beschrieben frei bekommen, hilft folgender Trick: Schlagen Sie das Ruder ganz Richtung Ufer ein. Die Heckleine ist gelöst, die Bugleine ist fest oder wird gehalten. Geben Sie ganz sachte Gas, damit sich der Bug sozusagen in das Ufer gräbt. Dadurch schert das Heck aus. Lassen Sie es so weit drehen, bis es gut gegen den Wind steht. Dann muss die Bugleine schnell losgemacht und der „Matrose" an Bord genommen werden, weil es mit dem Retourgang ins offene Wasser geht.

 

 

Anlegen mit Hausbooten
Mooring

Sie können in den meisten Hausboot-Revieren überall mit Hausbooten anlegen, wo es Ihnen gefällt. Gewisse Einschränkungen gibt es beispielsweise in Holland (im Schilf aus Naturschutzgründen verboten) und Irland (aus Sicherheitsgründen).

 

Mit Hausbooten anlegen

Legen Sie möglichst immer gegen den Wind bzw. gegen die Strömung an.
Mit dem Bug fährt man mit dem Hausboot in schrägem Winkel zum Ufer. Ein „Matrose" springt hinaus und befestigt die vordere Leine (locker durchhängen lassen, sonst spannt sie später zu stark).
Dann wird das Heck händisch herangezogen, die Heckleine festgemacht und der Motor abgestellt.

Mit Hausbooten richtig anlegenMit Hausbooten falsch anlegen Wenn Sie über Nacht Ihr Hausboot festmachen, benutzen Sie etwas entfernt liegende Poller oder schlagen Sie die Pflöcke in einigem Abstand ein. Wenn nämlich die vordere und die hintere Leine „gegeneinander" ziehen, wird das Hausoot durch Wind oder Wellen weniger geschaukelt. Eine Vorwärts-Rückwarts-Bewegung kommt zustande, wenn die Leinen parallel sind. Sie haben somit den gleichen Radius, in dem das Hausboot „arbeiten" kann. Für ein schnelles Wassertanken egal – für eine ganze Nacht an Bord des Hausbootes aber recht unangenehm.

 

Anlegen mit Hausbooten

Wenn man beim Anlegen die vordere Leine zu kurz bindet, steht das Hausboot mit dem Heck vom Ufer weg. Dies kann ein gewünschter Effekt sein, um Schraube und Ruder in tieferem Wasser zu haben, wenn man sehr flachen Grund hat oder an einem felsigen Ufer anlegen muss.

 

Mit dem Hausboot anlegenWo viel Verkehr mit Hausbooten herrscht, in den Norfolk Broads beispielsweise oder auch an der Themse, wird die Bugleine so gelegt, wie das unsere Grafik verdeutlicht. Man nennt dies „Spring". Das Hausboot, das sonst durch die Welle und den Sog des vorbeifahrenden Bootes hin- und herbewegt („durchgebeutelt") wird, bleibt dadurch ruhig am Ufer.
     

 

Hausboot Böckl • Ihr Spezialist für Hausboot-Reisen in Europa!
A-1180 Wien, Haizingerg. 33, Tel. 01 / 470 470 8, ferien@hausboot-boeckl.com
D-80335 München, Dachauer Str. 78, Tel. 089 / 542 901 09, reisen@hausboot-boeckl.com
Düsseldorf: Tel. 0211 / 59 33 66, Stuttgart: Tel. 0711 / 23 61 470
© Hausboot Böckl 2002–2005